So kannst du neue Sportarten gratis testen

Tipps, Ideen & Kontakte

Wie du neue Sportarten gratis kennenlernen kannst
Inhaltsverzeichnis

Gratis PDF Download: Neue Sportarten gratis testen

Du als Sportlehrer/-in kennst das Problem: Kein Geld für neue Sportgeräte! Es ist zum Verzweifeln. Das Geld was da ist, reicht gerade mal aus, um kaputte Bälle oder Turnmatten zu ersetzen. Und hier müssen auch drei Angebote eingeholt werden und der günstigste Anbieter bekommt dann meist den Auftrag.

Aber wie kannst du deinen Kids kostenfrei oder für ganz wenig Geld eine neue Sportart und neue Sportgeräte vorstellen? Ist das überhaupt möglich und auch erwünscht?

In diesem Beitrag stelle ich dir einige Tipps und Möglichkeiten vor, wie du kostenfrei oder mit ganz wenig Budget neue Spiele und Sportarten in deinem Sportunterricht testen kannst. Ebenso gehe ich auf die Frage ein, ob klassische Sportarten überhaupt noch interessant sind!?

Sei gespannt und lass dich überraschen. Es wird sich sicher für dich lohnen!

Sind neue Sportarten im Schulsport erwünscht?

Definitiv: JA. Hierzu möchte ich einen interessanten Auszug einer pädagogischen Facharbeit zitieren:

“Vielleicht können wir mal Sportarten ausprobieren, die man sonst nicht (so oft) in der Schule macht.”

Diesen Wunsch äußerte eine Schülerin der Anna-Schmidt-Schule in der Eingangsbefragung zum Sportunterricht. Wie nehmen eigentlich Schüler ihren Sportunterricht wahr? und welche Vorstellungen und Wünsche bezüglich seiner Zielsetzung und inhaltlichen Akzentuierung ergeben sich aus der Schülerperspektive? Diese Frage ist der Deutsche Sportbund im Rahme der SPRINT-Studie zur Untersuchung der Situation des Schulsports in Deutschland nachgegangen. Die Analyse ergab, dass Schüler mit zunehmendem Alter die traditionellen Sportarten, wie sie im Sportunterricht stark repräsentiert sind, weniger stark nachfragen. Die Schüler kritisieren einen in dieser Hinsicht eher konservativen Sportunterricht und der Wunsch nach “größerer Vielfalt” und “innovativen Sportarten” gewinnt an Bedeutung.

Dieses Anliegen spiegelt sich auch im Eingangszitat der Schülerin wider. Der gesellschaftliche Sport unterliegt einem stetigen Wandel und Schüler haben ein nachweisliches Interesse daran, mit neuen Sportarten in Kontakt zu kommen. Aus diesem Grund formulierte der Deutsche Sportbund bereits im Jahr 2006 die verstärkte Implementierung “innovativer Sportarten” als eindeutige Handlungsempfehlung für die inhaltliche Akzentuierung des Schulsports (vgl. DSB-SPRINT-Studie 2006, S.44-46, 120-121, 142).

Durch das Aufgreifen neuer Mode-Trend- und Funsportarten nehmen die Schüler am kulturellen Geschehen der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur aktiv teil und werden dafür anschlussfähig gemacht (Neumann 2010, S. 5). Nach Digel (1977) “[kann und sollte] der Kanon der traditionellen Sportspiele nicht endlich definiert werden. [Im] Interesse des Sports ist es wünschenswert, dass seine Spiele sich mit den Ansprüchen und Bedürfnissen der Akteure und der Gesellschaft wandeln” (Digel 1977, S. 165). 

Es ist also nicht so, dass klassische Sportarten uninteressant sind, jedoch werden neue, trendige und innovative (Fun-)Sportarten immer mehr gefragt. Die Neugier nach etwas Neuem ist ohnehin stetig präsent.

Zur gesamten Facharbeit kommst du hier: Pädagogische Facharbeit!

Finanzielle Lage für das Fach Sport

Meist ist das Geld das Problem, um neue Sportarten überhaupt kennenzulernen und sogar einzukaufen. Wieso jede Schule hier eine andere Geldsumme bekommt und warum das von (Bundes-)Land zu (Bundes-)Land verschieden ist, konnte ich bei meiner Recherche und Telefonaten mit Sportlehrer/-innen leider nicht herausfinden. Jedoch konnte ich folgendes heraushören und auch in den letzten 12 Jahren meiner Tätigkeit selbst feststellen:

Am schlechtesten schneiden die Volksschulen (Grundschulen) ab, sowie die Mittelschulen. Man sieht das ja meistens schon beim Betreten der alten (teils auch sehr kleinen) Turnhallen oder Turnsälen.

Diese Schulen erhalten für das Fach Sport pro Jahr nur ca. 400 € maximal. Wenn man hier also nur eine Turnmatte mit ca. 200 € kauft, hat man gerade noch weitere 200 € für 3 Basket- und 3 Fußbälle. Und das auch nur, wenn man auf Low-Budget einkauft (Kein Spalding, Adidas etc..).

Am besten schneiden die Bundesschulen (Gymnasien) und Sportschulen ab. Diese erhalten teilweise bis zu 3.000 € jährlich für den Bereich Sport. Damit ist natürlich vieles machbar und ermöglicht einen größeren Spielraum beim Einkauf von neuen Sportgeräten. Natürlich ergibt sich hier trotzdem die Situation, dass man ganz neue Sportgeräte vor dem Kauf gerne erst einmal gratis testen möchte.

Hierzu gibt es von mir schon mal die tolle Möglichkeit, die Sportart “Bassalo Cupball” 8 Wochen lang gratis zu testen: Gratisverleih von Bassalo!

6 Tipps, wie du neue Sportarten gratis testen kannst

Im folgendem habe ich dir eine kleine Auflistung gemacht, die dir dabei helfen soll, neue Spiele und Sportarten gratis oder fast gratis kennenzulernen.

1. Fort- und Weiterbildungen

Hier kannst du als Sportlehrer/-in, z.B. über die Pädagogischen Hochschulen an verschiedenen Kursen (Praxis-Workshops) teilnehmen und somit eine neue Sportart erstmal selbst gratis kennenlernen. In Österreich werden diese Fortbildungen von den Pädagogischen Hochschulen bezahlt.

Solche Fortbildungen können aber auch in Form von anderen Events genutzt werden, wie z.B. Tag des Sports, Sportkongresse, Tag der Sporterzieher (hier in AT), u.s.w…

2. Kooperationen mit Vereinen

Vereine freuen sich meist auf neue Mitglieder. Daher sind sie, je nach Lage, auch gerne bereit mal kostenfrei oder für einen geringen Beitrag an deine Schule zu kommen, um einen Workshop mit ihrer Sportart durchzuführen. Je nach (Bundes-)Land werden diese Kooperationen auch finanziell gefördert, und so kommt es, dass die Schulen hier gar nichts zahlen und dem Verein, bzw. dem Trainer pro Sporteinheit ein gewisses Honorar bezahlt wird.

3. Zuschüsse und Förderungen vom Land

Hier gilt es beim Land, dem Bundessportministerium und bei seiner Bildungsdirektion immer “Up to Date” zu bleiben. Melde dich dort beim Newsletter an oder schaue immer wieder auf deren Webseiten nach. Immer wieder entstehen neue Projekte, die vom Land gefördert werden, um so den Sport und somit die Gesundheit der Kinder in den Schulen zu fördern.

4. Förder- oder Elternverein

Gründe in deiner Schule doch einfach einen Eltern- oder Förderverein, über den ihr externe Trainer für die Workshops bezahlen könnt. Hier zahl jedes Elternteil zw. 10 und 20 € pro Schuljahr (freiwillig) und damit können auch Sportgeräte oder sportliche Ausflüge etc. einkauft und bezahlt werden.

Bei 400 Kindern pro Schule x 20 € kommt du schon auf satte 8.000 € im Jahr!

5. Sponsoren suchen

Sucht euch in eurem Umfeld, in eurer Stadt, in eurer Umgebung Firmen, die euch mit einem jährlichen Betrag finanziell unterstützen, um so die Gesundheit und den Sport in eurer Schule zu fördern. Für einen ansässigen Handwerksbetrieb ist das eine gute Werbung und vielleicht sind ihm 500 € im Jahr, die er auch noch absetzen kann, nicht viel Geld, doch für euch ein halbes Vermögen.

Das spricht sich rum; vielleicht gibt es auch ein reiches Elternhaus, das einmalig 200 € beisteuern kann und möchte. Menschen tun gerne etwas Gutes für ihre Mitmenschen. Gerade wenn ihr eigenes Kind in der Schule auch was davon hat! Man muss sich nur trauen.

Bedankt euch bei dem Sponsor dafür direkt mit etwas selbst Gebastelten. Vielleicht werden die Sponsoren für Ihre Wohltaten beim nächsten Sportfest, bei der Einweihung der neuen Tischtennisplatte oder beim nächsten Elternabend namentlich erwähnt und kommt mit seinen Firmennamen auf eure Webseite oder in die Schülerzeitung?

Ihr könntet auch ein Plakat in der Schule mit all euren Sponsoren aufhängen. Darüber würden sie sich sicher sehr freuen!

6. Beim Hersteller direkt fragen

Bei vielen neuen Sportarten bieten teilweise die Hersteller oder Erfinder selbst einen gratis oder kostengünstigen Workshop an. Entweder haben sie selbst schon Trainer ausgebildet oder sie kennen jemanden, der ihre Sportart bereits als Trainer in einem Verein leitet.

Schadet also nicht mal zu Googlen, von wem die Sportart stammt und ob hier direkt Workshops angeboten werden.

Auch bei mir gibt es die Möglichkeit einen Workshop für die Sportart “Bassalo Cupball” zu buchen: Workshop anfragen!

Wenn du dafür kein Geld hast, kannst du auch ein ganzes Klassenset 8 Wochen lang gratis testen: Zum Gratisverleih.

Weitere Tipps, die dich im Sportunterricht unterstützen können

Hier bekommst du nun zwei wertvolle Tipps, die dich bei der täglichen Arbeit unterstützen können:

1. Facebook Gruppe der Sportlehrer-/innen

Auf Facebook gibt es eine Gruppe aus derzeit 16.200 Mitgliedern, die zum größten Teil zwar aus Deutschland sind, aber auch aus der Schweiz und Österreich. Diese Gruppe dient dazu sich gegenseitig Fragen zu stellen und sich gegenseitig zu helfen.

Hier geht´s zur Gruppe: Facebook Gruppe

2. 45-Minuten Sternstunden

Auf dieser Seite werden von Lehrer selbst erarbeitete Unterrichtsreihen und Materialien hochgeladen, die du dir selbst gratis herunterladen darfst. Bestimmt ist auch hier eine nette Idee für dich dabei.

Hier geht´s zur Seite: 45-Minuten Unterricht

Tipp: Folge ihnen auf Instagram und bleibe immer informiert. Die haben wirklich sehr guten Content!

Wertvolle Tipps für österreichische Sportlehrer-/innen

Da ich aus Österreich bin und mich hier besser auskenne, gebe ich dir nachfolgend noch ein paar weitere konkrete Tipps, die für dich interessant sein könnten und Informationen, wo du dich so informieren solltest.

1. Fit Sport Austria - Kinder gesund bewegen 2.0 etc.

Eine der ersten Anlaufstellen für geförderte Schulprojekte und Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen ist die “Fit Sport Austria“. Hier findest du immer die neusten News über geförderte Projekte und die Kontakte zu den jeweiligen Bundesländern. Aktuell gibt es z.B. das Projekt “Kinder gesund bewegen 2.0“, bei welchem die Schulen komplett kostenfrei 15 Turneinheiten pro Schuljahr buchen können. Das Projekt wird vom Land bezahlt und über die Fit Sport Austria abgewickelt. Das Angebot gilt allerdings nur für Kindergärten und Volksschulen, also von 2 bis 10 Jahren.

2. Sportkongresse und Fortbildungen

Diese kannst du als Sportlehrer-/in kostenfrei über die Pädagogischen Hochschulen besuchen. Informiere dich in deinem Bundesland, was für Fortbildungen an den PH´s angeboten werden. Dazu möchte ich dir hier noch einige interessante Kongresse nennen:

3. "Bewegte Klasse" von der Initiative "Tut Gut" Niederösterreich

Bei diesem Projekt wird ein Budget für 10 gratis Sporteinheiten für Schulen zur Verfügung gestellt. Dabei müssen sich die Schulen aber bereits im Vorfeld (April/Mai) bewerben und sich dazu anmelden. Nicht alle können hier leider mitmachen. 

Informationen zum Projekt findest du auf ihrer Webseite!

4. Tiroler Schulsportservice-Portal

Dieses Projekt gibt es schon seit vielen Jahren und richtet sich an alle Schultypen für ganz Tirol. Hier können Schulen pro Klasse 6 Turnstunden pro Schuljahr beim Land über dieses Portal buchen. In diesem Portal befinden sich viele (auch selbstständige) Trainer und Übungsleiter aller möglichen Sportarten. Dabei sind auch Sportarten wie Bassalo Cupball, Slacklinen, Zumba, Skateboard fahren und viele, viele mehr!

Dabei wird ein Teil oder der gesamte Betrag vom Land direkt an den Trainer ausbezahlt. Es gibt eine gewisse Summe, die pro Turnstunde ausbezahlt wird. Reicht das nicht aus, zahlt die Schule, bzw. die Schüler die Differenz bis zum kompletten Betrag.

Mehr Infos dazu findest du hier!

5. Verein BLW - Bewegtes Lernen Wien

BLW ist ein Verein zur Gesundheitsförderung in Wiener Volksschulen. Hierbei muss der interessierte Lehrer erst einen Lehrgang absolvieren, um als “bewegte Klasse” zertifiziert zu werden. Die Eltern stimmen dabei ab, ob sie damit einverstanden sind. Denn diese zahlen schlussendlich 2 x im Jahr einen kleinen Vereinsbeitrag an den Verein BLW. Dafür können aber eine bestimmte Anzahl von Turnstunden von externen Referenten für diese Klasse gebucht werden. Diese Einheiten sind natürlich viel teurer als der Vereinsbeitrag.

Sollte deine Schule hier Mitglied sein, kannst du bei mir auch gerne einen Workshop buchen – > Jetzt anfragen!

Mehr Infos zum Verein BLW findest du hier.

6. "Bewegte Schule" Gütesiegel

Die “Bewegte Schule” Österreich vergibt hier an Schulen ein Gütesiegel, wenn sie Bewegung und Sport als wichtigen Bestandteil der Schule integrieren und vorleben. Vergeben wird das Siegel immer für 3 Jahre, danach muss neu evaluiert werden. Hier kann man zwar keine Sportart neu kennenlernen, jedoch einen wichtigen Beitrag zum Sport und zur Gesundheit der Kids beitragen.

7. Bildungsdirektionen

Wie schon oben erwähnt, informierst du dich nebenbei auch immer wieder bei deiner Landes-Bildungsdirektion, was es aktuell für Förderungen und wieviel Budget es dieses Jahr für deine Schule gibt. Diese Institutionen sind immer “Up to Date” und eng mit dem Bundesministerium verbunden.

Hier kommst du zu allen Bildungsdirektionen in Österreich!

Interessante Links und Kontakte für österreichische Sportlehrer-/innen

Teste die Sportart Bassalo Cupball gratis in deiner Schule

Bassalo 4 Wochen gratis in der Schule testen

Ich selbst bin Erfinder und Hersteller der Sportart, bzw. des Sportspiels “Bassalo”.

Bei mir kannst du direkt die Sportart und das Produkt 8 Wochen lang gratis testen!

Das heißt, eine von vielen Möglichkeiten eine neue Sportart und gleich das Sportprodukt vorab zu testen, findest du jetzt sofort bei mir!

7 Gründe, warum du Bassalo kennenlernen solltest:

  1. Du lernst eine neue Sportart kennen und die Kinder dürfen mal etwas Neues testen
  2. Durch viele Spiel- und Trainingsmöglichkeiten ist Bassalo sehr abwechslungsreih
  3. Spielspaß ist garantiert – besonders durch die vielen coolen und lustigen Tricks
  4. Extreme Verbesserung der Koordination und Motorik
  5. Lehrplankonform: Bewegen an und mit Geräten, Bewegungsfolgen gestalten und darstellen, fangen und werfen, Regeln begreifen u.v.m.
  6. Für jedes Alter ab 7 Jahren geeignet, auch für Anfänger
  7. Alle starten bei Null – somit sind alle erst einmal gleich gut oder schlecht

Fazit

Man sieht also wieder, dass viel jammern über wenig Kohle einfach nichts bringt. Wer will sucht und findet auch einen Weg. Wie du gesehen hast, gibt es ja einige Möglichkeiten. Du musst dich nur richtig informieren und/oder an den richtigen Stellen nachfragen und dann aber auch die Chance nutzen. Viele Lehrer-/innen tun sich die Arbeit einfach nicht an.

Wie oft habe ich schon gehört, dass diese gratis geförderten Workshops in Schulen so wenig genutzt werden! Als ich mit Bassalo Cupball anfangen habe, bin ich über das Tiroler Schulsportservice-Portal in die ganzen Schulen gekommen. Es war für Schule, Schüler, Lehrer und mich eine absolute Win-Win-Situation!

Sei ein Vorbild für andere: für deine Kolleginnen und Kollegen, und ebenso für deine Schüler. Wenn du ihnen den engagierten, interessierten und coolen Sportlehrer vorlebst, bewundern und respektieren sie dich und machen es dir nach.

Markus Vogel Bassalo Erfinder

Ich hoffe dir hat mein Beitrag gefallen und es war für dich informativ genug?!

Wenn du noch Fragen hast oder dir hier noch paar Tipps fehlen, schreibe mir bitte eine Nachricht über Whatsapp (+436605578024) oder per Mail an: info@bassalo-cupball.com, oder hinterlasse mir ein Kommentar.

Bis zum nächsten Artikel!

Sportliche Grüße,

Dein Markus

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